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KABO
12.-14.2. 2012

Internationale Schuh- und Lederwarenmesse

STYL
12.-14.2. 2012

Internationale Modemesse

Das ist keine typische Laufstegkollektion,

sagt zu seiner siegreichen Kollektion Pavel Berky, TOP STYL DESIGNER 2012

Heute Nachmittag wählte die Wettbewerbsjury den Sieger des Wettbewerbs für Nachwuchs-Modeschöpfer TOP STYL DESIGNER 2012. Zur Auswahl standen sieben Finalteilnehmer aus der Tschechischen Republik, der Slowakei und den Philippinen. Den Sieg errang letztendlich der Slowake Pavel Berky, Student des Ateliers für Modeschöpfung an der Hochschule für Kunsthandwerke in Prag, mit seiner Kollektion XY. Von den Organisatoren erhielt er dazu einen Scheck über 70.000 Kronen für die Vorbereitung seiner nächsten Kollektion. Juryvorsitzender Josef Ťapťuch erinnerte bei der Bekanntgabe an die Grundkriterien des Wettbewerbs – Aktualität der Kollektion, umfassender und klarer Ansatz des Designers und nicht zuletzt handwerkliche Vollkommenheit. „Die Kollektionen waren etwas düster, alle waren jedoch gut. Die einfachste war die beste“, charakterisierte der Juryvorsitzende die Arbeiten der Finalteilnehmer. Pavel Berky war bei der Preisverleihung sichtlich erfreut. Auf dem Podium dankte er der Jury und dem ganzen Stab im Hintergrund, und bei ersten Gesprächen mit Journalisten suchte er vergeblich nach ausreichend vielen Visitenkarten.   

Ist das nicht der richtige Zeitpunkt, sich neue Visitenkarten zuzulegen?
Dies ist bestimmt der richtige Zeitpunkt (Lachen).

Einleitend Gratulation zum Sieg.
Danke.

Die Visitenkarten meinte ich symbolisch, als Bestätigung dafür, dass Sie einen guten Schritt in Ihrer Kariere gemacht haben. Wie sehen Sie eigentlich den Sieg und den Wettbewerb TOP STYL DESIGNER als solchen?
Ich muss gestehen, es ist der erste Wettbewerb, an dem ich teilnehme, und ich bin wirklich froh, dass es gelungen ist! Diesen Wettbewerb kenne ich, ich verfolge ihn jedes Jahr und weiß natürlich, dass es ein Prestigewettbewerb ist, und wohl der einzige seiner Art in Tschechien, so dass es mich sehr freut, ihn gewonnen zu haben.  Angemeldet habe ich mich, ohne wirklich auf den Sieg aus zu sein, nur weil es sich um eine hervorragende Gelegenheit handelt, sich als Nachwuchsdesigner zu präsentieren und sich ein Bisschen der Welt zu zeigen.

Was ging diesem Schritt voran und was hat Sie beim Getalten Ihrer Kollektion inspiriert? Hatten sie nicht Angst, dass Ihre Wettbewerbskollektion zu minimalistisch ist?
Die Kollektion ist vom Sommersemester an der Hochschule, die ich in Prag studiere, und ist auf Konfektion ausgerichtet. Es handelt sich um nichts Abstraktes, sie ist ziemlich rein, keine sog. Laufstegkollektion, und aus diesem Grund befürchtete ich, dass sie die Jury nicht ansprechen würde. Ich bin wirklich froh, dass dies nicht eingetreten ist. Und die Inspiration? Die entstand spontan.  Ich versuchte, Elemente der Herrenmode in die Damenmode zu übernehmen und die natürliche Silhouette des weiblichen Körpers etwas zu unterdrücken, insbesondere in den Schnitten, in denen ich reine, einfache Formen verwendete, die nicht an den Körper anliegen. Inspiration war auch das Material selber, ich verwendete hundertprozentiges Leinen.

Was sind Ihre Pläne für die Zukunft, ob nun für die nächste Zeit oder auf längere Sicht?
Ich hoffe, dass mich nach dem heutigen Sieg viel Arbeit erwartet. Schon deshalb, weil ich meinen Studienabschluss vor mir habe, so dass ich wohl nicht zur Ruhe kommen werde. Ich werde an meiner Abschlussarbeit arbeiten und hoffe, dass sie gut ausgeht. Das ist das erste Ziel, das ich habe. Für die Zukunft plane ich bestimmt einen Studienaufenthalt im Ausland, und später auch Arbeit, falls es klappt. Sehr nahe liegen mir Frankreich und Paris, und das aus verschiedenen Gründen. In Frankreich war ich schon früher eineinhalb Jahre und habe mich in die dortige Landschaft verliebt. Allgemein ist Frankreich das Mekka der Mode.

In Ihrem Lebenslauf habe ich bemerkt, dass Sie bereits früh, im Jahr 2003, begannen, mit der Industrie zusammenzuarbeiten, konkret mit der Firma Veba an afrikanischem Brokat. Lockt Sie die Arbeit mit Firmen?
Die Zusammenarbeit mit Veba läuft immer noch weiter. Es ist meine erste größere Arbeit mit der Industrie, und ich wünsche mir, dass in Zukunft noch weitere folgen. 

Vor Ihnen interviewte ich Livia Klausová und stellte ihr die Frage, ob sie heutzutage Modeschöpferin sein wollte. Sie sagte, es sei ein schöner Beruf. Stimmen Sie zu?
Bestimmt. Es ist ein herrlicher, jedoch vor allem ungemein schwerer Beruf. Schon das Nachdenken und das Vorbereiten der Kollektion nimmt viel Zeit in Anspruch, und dabei sieht das Publikum den resultierenden Effekt nur einige Minuten lang. Oftmals sind sich die Leute gar nicht bewusst, was alles einer Modenschau überhaupt vorangeht.

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