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STYL
12.-14.2. 2012

Internationale Modemesse

KABO
12.-14.2. 2012

Internationale Schuh- und Lederwarenmesse

Der Messemontag von Livia Klausová

 

Die Gattin des Präsidenten der Tschechischen Republik, Frau Livia Klausová, gehört seit vielen Jahren zu den regelmäßigen Besucherinnen der Modemessen STYL und KABO in Brünn. Dieses Jahr widmete sie den Ausstellern von Bekleidung, Schuhen und Modeschmuck den Montagvormittag und besuchte zwölf Messestände, vor allem tschechische Firmen und Berufsverbände.

Was hat Sie beim diesjährigen Besuch der STYL und KABO beeindruckt? 
Die Charakter der Messen hat sich dieses Jahr dadurch etwas geändert, dass die ganze STYL in die neue Halle zusammengefasst wurde. Wenn ich bei tschechischen Firmen bleibe, ist mir aufgefallen, dass einige hinzugekommen sind. Sehr interessieren mich allgemeinere Überlegungen darüber, was die Messebranche Neues bringen kann, damit die schöne Messetradition ständig lebendig bleibt, da man nicht nur bei der Tradition bleiben kann. Zu den Modemessen komme ich bereits seit Jahren. Anfangs waren es Ausstellungen, die vor allem Zentren des Handels waren, bei denen eine Menge von Leuten Kontrakte unterzeichneten und Neuheiten präsentierten. Die Zeit hat vieles geändert, und so verfolge ich gerne, welche weitere Innovationen die Brünner Messegesellschaft ausdenkt.

Heute findet auf dem Messegelände das Finale des Wettbewerbs der Nachwuchs-Modeschöpfer statt. Kam Ihnen schon mal der Gedanke, für sich selber etwas zum Tragen zu entwerfen? Und überhaupt, wären Sie in der heutigen Zeit gerne eine junge Modeschöpferin?
Es ist ein herrlicher Beruf, und ich muss zugeben, dass obwohl ich Mode nicht ganz von nahem verfolge, ich gerne Einladungen zum Beispiel zu Schauen junger Modedesigner annehme, wenn ein Schülerjahrgang einer der Fachschulen endet. Sehr freut mich der unkonventionelle und kreative Zugang junger Leute zur Mode. Und ob mir das als Beruf gefallen würde – bestimmt würde es mir Spaß machen, und ich gestehe, manche Kleidungsstücke, die ich bekommen hatte, habe ich mir selber angepasst, damit sie zu meinem Typ passen. Um jedoch zum Modeschöpfer zu werden, genügt nicht, dass einem dieser Beruf gefällt, man muss auch Talent und Vorstellungsvermögen haben

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