Přejdi na obsah | Přejdi na menu | Přejdi na vyhledávání

MSV
1.-5.10. 2018

Internationale Maschinenbaumesse

Roboter vertreten Menschen an Produktionsstraßen

 

Mit kooperativen Robotern als dem am schnellsten wachsenden Segment der Industrieautomation befasste sich die vom Forum Industrieroboter veranstaltete Messekonferenz „Roboter und Menschen in einem Team“. Generalpartner war die Gesellschaft Universal Robots, und ihre Neuheiten stellten auch die Partnerfirmen ABB, Mitsubishi Electric und Stäbli Systems vor.


Kooperative Roboter – sog. Cobots – sind in einer Reihe von Betrieben direkte Mitarbeiter von Menschen. Dank günstigen Preisen und relativ einfachem Einsatz finden sie auch in kleineren Unternehmen Anwendung, für die andere Formen von Automatisierung bislang nicht erschwinglich sind. „Ziel dieser Konferenz ist zu zeigen, dass auch kleine und mittelgroße Firmen sich heutzutage Automation in Form von Roboterarmen leisten können, was noch vor einigen Jahren nicht möglich war“, sagt Jan Homola, Organisator der Konferenz „Roboter und Menschen in einem Team“. Diese mechatronischen Mitarbeiter des Menschen sind meistens leichter und billiger als klassische Roboter, und auch einfacher einzusetzen. „Wir selber liehen uns vor zwei Jahren einen Roboter von Universal Robots aus, und obwohl wir keine Spezialisten sind, schafften wir es, ihn selber zu programmieren und in den Betrieb einzugliedern“, sagte Jan Homola und machte darauf aufmerksam, dass der eigentliche Beschaffungspreis eines Industrieroboters meistens nur einen Teil der Gesamtinvestition darstellt, da die Implementierung einer großen Automationslösung sehr kostspielig ist und viel Zeit in Anspruch nimmt. Deshalb ist das Aufkommen erschwinglicher und einfach einzusetzender Roboter solch ein Durchbruch. „Auch kleinere Firmen können sich heutzutage einen Roboter leisten, der sich in einem halben Jahr bezahlt macht, da er in drei Schichten arbeiten kann und zig Tausende Stunden keinen Serviceeinsatz benötigt. Von Vorteil ist die Flexibilität solcher Roboter, durch die man dem aktuellen Mangel an Arbeitskräften begegnen kann. Einen Roboter für eine konkrete Aufgabe an einer Produktionsstraße zu programmieren, damit er einen momentan fehlenden  Mitarbeiter ersetzt, dauert mitunter nur einige Viertelstunden“, beschreibt Jan Homola. Die Preise dieser kooperativen Roboter beginnen bereits bei einer halben Million Kronen, und dank ihrer großen Flexibilität können sie in den Firmen eine Lösung für den aktuellen Arbeitskräftemangel darstellen.

Eine Schlüsselfrage bei der Zusammenarbeit von Robotern und Menschen ist die Sicherheit. Um aus den Sicherheitsumzäunungen „ausbrechen“ zu können, mussten Roboter mit zahlreichen Sensoren ausgestattet werden, die gewährleisten, dass keine Menschen verletzt werden. Kooperierende Roboter verfolgen die Bewegungen von Menschen und stoppen bei Kontakt ihre Bewegung. Sie nehmen auch einwirkende Kräfte wahr und reagieren auf sie, manche knüpfen mit Menschen Augenkontakt an. Der Kollege Roboter kann zum Beispiel einen Teil der Last übernehmen, die der Mensch bewegt, oder sich vom Menschen durch manuelles Führen positionieren lassen. Eine höhere Stufe der Zusammenarbeit beruht darin, dass der Roboter der geforderten Aktion zustimmt oder sie ablehnt und mit dem Menschen durch zustimmende Berührung oder Bewegung kommuniziert.

Diese Trends wurden bei der Messekonferenz „Roboter und Menschen in einem Team“ vorgestellt, bei der Vertreter führender Hersteller von kooperativen Robotern sprachen, allen voran Mitarbeiter von Universal Robots. Diese dänische Firma ist heutzutage wahrscheinlich der größte Hersteller einfacherer kooperativer Roboter – Cobots, die sie in drei Größen mit sechsachsigem Arm und einer Wiederholgenauigkeit von 0,1 mm anbietet. Ferner sprachen auch Vertreter von Partnerfirmen mit einem breiteren Produktionsspektrum. ABB bietet den bekannten kooperativen Roboter YuMi an, der sehr kompakt und leicht ist und in der Produktion leicht dort aufgestellt werden kann, wo er gerade benötigt wird. Sein Erscheinungsbild erinnert an menschliche Schultern und Arme, und dank seiner Größe ist er dafür vorbestimmt, Menschen an Produktionsstraßen zu ersetzen, zum Beispiel bei der Montage feiner elektrotechnischer Erzeugnisse. Mit kleineren Robotern kommen derzeit auch Mitsubishi Electric und Stäbli als führende Anbieter klassischer schwerer Roboter auf den Markt. Beispiel ist hier der Roboter TX2-60 des schweizerischen Herstellers Stäbli, der sich auf den ersten Blick nicht von seinen schweren, in Käfigen eingeschlossenen Industrierobotern unterscheidet, jedoch dank Sicherheitssensoren mit Menschen in anspruchsvollen Betrieben zusammenarbeiten kann, wo nicht nur seine hohe Leistung von Vorteil ist, sondern auch die Tatsache, dass Wasser ihm nicht schadet.

Datum: 12.10.2017 10:30:00

Parralel mit

IMT
1.-5.10. 2018


FOND-EX
1.-5.10. 2018


WELDING
1.-5.10. 2018


PLASTEX
1.-5.10. 2018


PROFINTECH
1.-5.10. 2018

Nützliche Links

Highlights aus Unternehmen MSV

 

Fotogalerie

VIDEO - MSV

Meine Messe

Messegelände