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MSV
9.-13.10. 2017

Internationale Maschinenbaumesse

Maschinenbaumesse vom Präsidenten und Premierminister eröffnet

 

An der feierlichen Eröffnung der 59. internationalen Maschinenbaumesse nahmen höchste Vertreter des Staates sowie weitere bedeutende Gäste teil. Sie alle lobten die starke Firmenpräsenz – konkret 1610 Aussteller aus 32 Ländern – und die hohe Qualität der präsentierten Exponate, von denen sechs mit der Goldmedaille der MSV 2017 ausgezeichnet wurden.


Nicht einmal die Rotunde der Halle A mit 400 Sitzplätzen genügte dieses Mal dem Interesse an der feierlichen Eröffnung der Internationalen Maschinenbaumesse. Der Abend stand im Zeichen der indischen Messepartnerschaft und des Hauptthemas Robotertechnik. Die Moderatorin Daniela Písařovicová bat nacheinander eine Reihe bedeutender Gäste ans Rednerpult, die den Zuhörern ihre Meinungen nicht nur zur diesjährigen 59. Auflage der MSV vermittelten.

Petr Vokřál, Bürgermeister der Stadt Brünn:

Aus vielen Gründen bin ich sehr froh, heute mit Ihnen hier sein zu können. Einer der Gründe ist, dass wir als Stadt vor zwei Jahren die Gelegenheit hatten, Aktienanteile an der Messegesellschaft zu übernehmen, und es freut mich sehr, dass sich diese Entscheidung als richtig herausstellt. Besonders freut mich, dass die Wirtschaftsinteressen von Stadt und Messe immer intensiver verschmelzen und die Messegesellschaft solch eine Messe wie die 59. MSV veranstalten kann. Es sind hier 1600 Aussteller aus vielen Ländern anwesend, und man kann sehen, dass unsere Wirtschaft gedeiht. Ich muss sagen, dass das auch an der Wirtschaft unserer Stadt zu sehen ist, und dafür möchte ich Ihnen allen, insbesondere jedoch der Wirtschaft danken.

Henry Ford sagte, Erfolg stelle sich ein, falls man die Dinge nicht nur mit seinen eigenen Augen zu sehen vermag, sondern auch mit den Augen anderer. Ich meine, gerade die Internationale Maschinenbaumesse ermöglicht, Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen, und bin fest überzeugt, dass Ihnen dies auch erfolgreiche Geschäfte bringt. Für uns als Stadt ist es eine große Ehre, dass gerade Indien, eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften, Partner der Messe geworden ist. Ich bin fest überzeugt, dass Brünn Ihnen ein Ambiente anzubieten vermag, das Sie nicht nur in den Räumlichkeiten der Brünner Messe, sondern auch in der Stadt als solchen werden genießen können.

Bohumil Šimek, Hauptmann des Kreises Südmähren:

Südmähren ist eine Industrie- und Maschinenbauregion, hier funktionieren Wissenschaft, Forschung, Innovationen. Und ich muss auch unbescheiden sagen, dass Südmähren das wirtschaftliche Zugpferd der Tschechischen Republik ist. Das freut mich sehr, und zusammen mit dem Hrn. Bürgermeister und der Messe Brünn werden wir alles dafür tun, damit es den Ausstellern der diesjährigen Messe hier gefällt, da der, der nach Südmähren kommt, auch gerne hierher zurückkehrt. Ich bin überzeugt, nächstes Jahr, zur 60. Internationalen Maschinenbaumesse, kommen noch mehr Aussteller als dieses Jahr.

Jiří Havlíček, Minister für Industrie und Handel der Tschechischen Republik:

Als die Internationale Maschinenbaumesse im Jahr 1959 ihre Premiere hatte, wurde erstmals die abgewandte Seite des Mondes fotografiert, Jaroslav Heyrovský nahm den Nobelpreis für Chemie entgegen und Dwight D. Eisenhower war Präsident der USA. Im selben Jahr wurde auch die Tradition dieser außergewöhnlichen Veranstaltung begründet, dank der wir heute die Möglichkeit haben, tschechisches Können, Erfindungsgeist und moderne Trends im Maschinenbau zu präsentieren, die heutzutage der Stolz der tschechischen Industrie sind. Die Welt rund um uns hat sich in den sechzig Jahren sehr verändert. Das Maß der heutigen Globalisierung wäre für die damaligen Industriellen wahrscheinlich kaum zu erfassen gewesen. Dank der Informationstechnologien können wir heutzutage Konferenzgespräche zum Beispiel mit Geschäftspartnern in Indien führen, dem Partnerland der diesjährigen Internationalen Maschinenbaumesse, das unter anderem zusammen mit uns und der Welt einen riesigen Schritt vorwärts gemacht hat. Dank seiner aktiven Zugangsweise gehört Indien heutzutage zu den Marktführern in einer Reihe von Bereichen, die uns als Inspiration dienen können.

Bohuslav Sobotka, Premierminister der Tschechischen Republik:

Als Regierungsvorsitzenden freut mich, dass wir in einer Zeit zusammenkommen, in der die Tschechische Republik prosperiert, die Wirtschaft wächst und die Arbeitslosigkeit zurückgeht. Die Industrie wächst, die Exporte wachsen, der Stand der öffentlichen Budgets wird besser und unser Land gehört zu den sichersten weltweit. Obwohl wir die Zukunft nicht genau kennen, sind große Herausforderungen abschätzbar, denen es auch hier in Tschechien die Stirn zu bieten gilt. Bestimmt ist es kein Zufall, dass diese Messe auf Digitalisierung, Robotertechnik und Automation ausgerichtet ist, schließlich stehen uns wirklich große technologische Änderungen bevor. In diesem Moment erleben wir sie schon und berühren die Zukunft, wie eines der Mottos besagte, das wir in der Präsentation sehen konnten. Ich würde mir sehr wünschen, dass diese Messe dazu beiträgt, dass wir diese große technologische Umstellung meistern. Unser Land ist historisch mit einer starken Industrietradition verbunden, und heutzutage gehören wir zum industriellen Kern Europas. Ich bin fest überzeugt, dass unsere Industrie ihre Wettbewerbsfähigkeit auch in den kommenden Jahren wird aufrecht erhalten können. Ähnliche Veranstaltungen können dazu in deutlichem Maße gerade deshalb beitragen, weil wir dadurch in Kontakt mit der Welt bleiben, mit den neuesten Trends, modernen Technologien, und all dies für uns nicht nur Inspiration sein kann, sondern auch Chance für weitere Entwicklung, Wachstum und Exporte.

Miloš Zeman, Präsident der Tschechischen Republik:

Ich meine, wir sollten die Industrie 4.0 nicht als Werbeslogan wahrnehmen, sondern als gründliche Überlegung zur Einführung von Robotern in unsere Industrie. Ich selber habe unlängst in Vrchlabí das Werk von Škoda Auto besucht, in dem Getriebe hergestellt werden. Ich habe da keine Automation gesehen, sondern Roboter einschließlich Hochhubwagen, der wie ein Werbeartikel aussehen konnte, jedoch keiner war, der auch keine menschliche Bedienung hatte. Weit wichtiger war jedoch, dass die Roboter dort in den meisten Fällen menschliche Arbeit ersetzen. Ich erinnerte mich, meine Freunde, an die Zeit, als ich jung und glücklich war und vor ungefähr 40 Jahren ein Buch von Ivan Havel über Roboter las. Wie viel Zeit musste vergehen, damit dieses Thema aus den Büchern in die Praxis umgesetzt wurde. Er schrieb auch über künstliche Intelligenz, und manchmal würde ich mir wünschen, dass das Thema künstliche Intelligenz bei manchen nicht genannten Leuten auch in die Praxis umgesetzt würde.

Das ist aber ein etwas anderes Thema, damit werde ich mich jetzt nicht befassen. Ich kann Ihnen nur mitteilen, dass ich mich als Ausdruck der Ehre gegenüber einem der Begründer der Robotertechnik bei uns entschieden habe, ihm zum 28. Oktober dieses Jahres eine staatliche Auszeichnung zu verleihen..

Vladimír Dlouhý, Präsident der Wirtschaftskammer der Tschechischen Republik:

Wir sollten Robotertechnik und Industrie 4.0 nicht als Slogans wahrnehmen, sondern alles dafür tun, dass sie nicht nur Mittel zum Schöpfen europäischer oder anderer Gelder für Forschungsprojekte, den Lauf der eigenen Ministerien oder sogar der Tätigkeit der Wirtschaftskammer sind. Wir sollten wirklich danach suchen, was hinter den Stichworten Industrie 4.0 und Roboter zu finden ist, dass dies nicht nur manche ausgewählte Großfirmen betreffen, sondern vor allem Klein- und Mittelunternehmen dazu führen sollte, dass auch sie in der Angebotskette nach oben kommen, damit wir immer mehr hochwertige Produktionen mit weit höherem Mehrwert aus der Verarbeitung haben. Nur so können wir den Optimismus verlängern, den wir im Kopf behalten sollten. Und nur so erreichen wir letztendlich dieses Ziel, an das hier zum Abschluss seiner Rede Präsident Zeman erinnerte – dass Löhne aufgrund tatsächlicher Produktivitätssteigerung erhöht werden können, nicht nur wegen administrativem Druck, und dass im Endeffekt das Lebensniveau in unserem Land steigt.

Karel Havlíček, Vorsitzender der Assoziation der Klein- und Mittelbetriebe und der Gewerbetreibenden der Tschechischen Republik:

Nach langer Zeit sitzen wir im europäischen Express im Waggon erster Klasse, und ich würde mir schrecklich wünschen, dass wir dies nicht genießen, sondern schätzen, denn wenn wir es nur genießen, werden wir Geld ausgeben, und wenn wir Geld ausgeben, geraten wir sehr schnell wieder zurück in die zweite Klasse.  Wenn wir unsere Position halten möchten – in die A-Klasse zu kommen ist schwierig, sich dort zu halten jedoch weit schwieriger – müssen wir investieren. Hier sind wir bei einem Industriellentreffen, und dazu gehörten stets Investitionen, und werden immer gehören. Dies bedeutet: geben wir Geld nicht für den Betrieb aus, schauen wir in die Zukunft und stecken unsere Mittel in Investitionen. Seien wir froh, dass wir in der ersten Klasse sitzen, und weinen etwas weniger. Im Namen der Gewerbetreibenden verspreche ich, dass wir selbstbewusster sein werden und der Welt zeigen, dass wir es verdienen, in der ersten Klasse zu sitzen. Ich bin überzeugt, wenn wir in einem Jahr hier zusammenkommen, werden wir erneut da sein, wo wir heute sind.

Jaroslav Hanák, Präsident des Industrieverbands der Tschechischen Republik:

Vor einigen Stunden hatten wir hier in diesem Saal eine traditionelle Veranstaltung, die die Internationale Maschinenbaumesse eröffnet, und zwar die Jahreskonferenz des Verbands der Industrie der Tschechischen Republik. Der Regierungsvorsitzende und seine Minister hörten sich unsere Anmerkungen zur Entwicklung der Wirtschaft in den letzten vier Jahren an. Ich dankte für die Zusammenarbeit in den Bereichen Sozialdialog und Exportförderung, und auch für die Arbeit der Finanzminister. Es freut mich, dass die Wirtschaft wächst, und bin stolz darauf, dass die Tschechische Republik in der Europäischen Union den ersten Rang mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit einnimmt. Die andere Seite der Medaille ist, dass ich nicht glücklich bin, wenn in Industrie, Handel, Transport, Logistik und auch staatlicher Verwaltung mehr als 200 Tausend Arbeitskräfte fehlen. Das ist keine gute Nachricht, und an den Herrn Premierminister habe ich die Botschaft weitergeleitet, dass wir nicht zufrieden damit sind, wie sich der Arbeitsmarkt entwickelt. Wir sind auch nicht zufrieden damit, wie sich die Digitalisierung entwickelt. Eine tragische Situation herrscht im Bereich Bau von Verkehrsinfrastruktur, 35 Kilometer Autobahn in vier Jahren, das ist wohl das schlechteste Ergebnis aller Regierungen, die es seit 1993 in der Tschechischen Republik gab. Ich bin jedoch überzeugt, dass alle Politiker zuhörten, die da waren und ins Parlament wollen, die nach den Wahlen in die Regierung streben werden. Ich bin überzeugt, dass sie verstanden haben, was wir wollen im Namen der Unternehmer, die dieses Land ernähren, im Namen der Arbeitgeber, Unternehmer und Gewerbetreibenden. Wir wollen, dass wir unter den zwanzig erfolgreichsten und besten Ländern der Welt sind. Zu Zeiten der ersten Republik waren wir auf Rang zehn, tun wir alles dafür, dass wir unter den ersten zwanzig sind. Wir Unternehmer, Arbeitgeber und Gewerbetreibende haben das Zeug dazu, und ich persönlich spüre, dass wir im Stande sind, es zu schaffen.

Jiří Kuliš, Hauptgeschäftsführer der Messe Brünn:

Vielen Dank, dass Sie die Einladung der Messe Brünn und auch meiner Person zum heutigen Abend angenommen haben. Ich danke vor allem Ihnen, allen Ausstellern, die Sie ihre phantastischen Exponate mitgebracht haben. Das ist keine tschechische Industrie, sondern eine globale. Dies ist keine tschechische Messe, es ist eine internationale und wirklich globale Messe, wie sie in Hannover oder irgendwo in Amerika zu sehen ist. Und dafür danke ich Ihnen, da Sie wirklich das Beste mitgebracht haben, was es gibt.

Datum: 10.10.2017 09:00:00


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