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MSV
1.-5.10. 2018

Internationale Maschinenbaumesse

Indien lockt tschechische Investoren

 

Beim Tschechisch-indischen Unternehmerforum anlässlich der MSV 2017 wurde über neue Kooperationsmöglichkeiten gesprochen, einschließlich Einbindung tschechischer Firmen in das Programm „Make in India“. Bedeutende Gelegenheiten bieten auch Verteidigungs-, Luftfahrt- und Automobilindustrie, Informationstechnologien, Energiewirtschaft und Bergbau.


„Die MSV ist für Indien einzigartig. Wir sind hier nach fünf Jahren erneut Partnerland und sehen, wie der Umfang der Messe innerhalb dieser Zeit gewachsen ist. Indien ist hier durch Vertreter aus Handel und Industrie deutlich präsent, aus verschiedenen Teilen des Landes kamen mehr als 80 Aussteller“, informierte bei der bilateralen Konferenz C.R. Chaudhary, Handels- und Industrieminister der Republik Indien. „Das Stattfinden einer so eindrucksvollen Messe stärkt gewiss die wirtschaftlichen Verbindungen Mitteleuropas mit dem Rest der Welt. Ich bin überzeugt, die Teilnahme Indiens an der MSV zusammen mit den bilateralen Gesprächen, die wir hier führen, werden den Weg zum Vertiefen der Handels- und Investitionsverbindungen zwischen Indien und der Tschechischen Republik frei machen“, ergänzte der indische Minister. Er lobte auch die Gastfreundschaft, mit der die indische Delegation empfangen wurde, und bezeichnete die Tschechische Republik als Tor zur EU und zur mittel- und osteuropäischen Region. Er erinnerte daran, dass der gegenseitige Handel zwischen Indien und der Tschechischen Republik im letzten Jahr auf 1 Milliarde USD gewachsen ist.

Den Gesprächen des Tschechisch-indischen Unternehmerforums ging ein Treffen des Ministers C.R. Chaudhary mit seinem tschechischen Kollegen Jiří Havlíček voran, bei dem das beiderseitige Interesse am Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit bekräftigt wurde. „Indien ist nach fünf Jahren wieder Partnerland der MSV, das ist ein guter Grund, eine Bilanz unserer bisherigen Wirtschaftsbeziehungen zu ziehen und darüber zu diskutieren, was man für ihre weitere Entwicklung tun kann. Wir stimmten überein, dass es ein ganze Reihe interessanter Bereiche gibt, in denen unsere Firmen kooperieren können. In erster Reihe ist dies das Regierungsprogramm „Make in India“, in das wir uns gerne einbinden würden. Weitere Gelegenheiten sehen wir im Sektor Verteidigungs- und Luftfahrtindustrie, genauso in der Automobilindustrie und in den stark wachsenden Bereichen IT und Dienstleistungen“, informierte zum Abschluss des Treffens Minister Havlíček. Zugleich lobte er öffentlich die Teilnahme indischer Firmen an der diesjährigen MSV als bedeutenden Impuls für die weitere Entwicklung der gegenseitigen Beziehungen.

Veranstaltet wurde die Konferenz vom Verband der Industrie der Tschechischen Republik, der große Betonung auf die Zusammenarbeit mit Indien legt, da der Umfang des gegenseitigen Handels und der Investitionen bislang bei weitem nicht die durch Größe und Wachstum des indischen Marktes gegebenen Potenziale ausschöpft. Ändern könnte dies das Programm „Make in India“, das ausländischen Investoren ermöglicht, in indischen Firmen Anteile von bis zu einhundert Prozent zu halten, soweit sie ihre Waren unter dem Markenzeichen „Make in India“ auf den Markt bringen. Die Verarbeitungsindustrie Indiens bildet heutzutage nur rund 18 % des Bruttoinlandsprodukts, die Regierung will diesen Anteil innerhalb von fünf Jahren auf 25 % steigern. Bedingung für die Entwicklung der Industrie sind auch eine Lockerung der Marktregulierung sowie eine Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und der Energieversorgung. Gerade in diesen Bereichen sieht Minister C.R. Chaudhary Gelegenheiten für Kooperationen mit tschechischen Firmen.

Der Handel mit Indien ist für tschechische Firmen eine große Gelegenheit, sie müssen jedoch auch mit örtlichen Gegebenheiten und Hindernissen fertig werden. Laut Fachleuten der Exportförderagentur CzechTrade gilt es, sich auf langwierige Verhandlungen vorzubereiten, im Voraus gründlich den Markt zu erkunden und für die Anwesenheit eigener Handelsvertreter zu sorgen. Und es empfiehlt sich, indische Partner und den indischen Markt nicht zu unterschätzen, dort können sich nur Produkte und Technologien der Spitzenklasse behaupten. Zusammen mit dem wachsenden Bruttoinlandsprodukt – im vergangenen Jahr um 7,8 % – wachsen auch Lebensniveau und Ansprüche der Bevölkerung. Der Mittelstand wächst mit enormem Tempo, und der hohe Anteil an Kindern und Jugendlichen zeugt davon, dass dem Land Indien auch die Zukunft gehört und es sich lohnt, den dortigen Markt mit langfristigen Visionen zu erschließen.

Datum: 11.10.2017 12:32:00

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