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MSV
1.-5.10. 2018

Internationale Maschinenbaumesse

Businesstag der Russischen Föderation mit größerer Präsenz russischer Regionen

 

Der Businesstag der Russischen Föderation, der traditionell bei der MSV in Brünn von der Kammer für Wirtschaftsbeziehungen zur Gemeinschaft unabhängiger Staaten in Zusammenarbeit mit weiteren Institutionen veranstaltet wird, verlief heute in optimistischerer Atmosphäre als in den letzten Jahren. Gründe dafür gab es gleich mehrere – positive Entwicklung der Wirtschaft in beiden Ländern, steigende Importe und Exporte von und nach Russland, Interesse russischer Regionen an Kooperationen, bestätigte Teilnahme von Vertretern mehrerer Oblaste – Wladimir, Swerdlovsk, Nischni Nowgorod, Uljanovsk und Smolensk – sowie der Republik Tatarstan, und nicht zuletzt der volle Saal der Halle Morava.


Der Businesstag tangierte zahlreiche Bereiche, die mit Geschäfts- und Investitionsaktivitäten in Russland zusammenhängen. Das Programm umfasste nahezu 30 Beiträge. Die russischen Vertreter stellten die einzelnen Regionen vor und sprachen über örtliche Industrien, Produktionspotenziale, Bedingungen für Investitionen sowie Gelegenheiten für tschechische Firmen. So stellte zum Beispiel Swetlana Juriewna Orlowa, Gouverneurin der Oblast Wladimir, das Industriegebiet mit 1,4 Millionen Einwohnern im Zentrum von Russland  als Ort vor, in dem der Maschinenbau boomt und Schienen, Drehmaschinen, Glas oder Medikamente hergestellt werden. Beim Businesstag nannte Sie auch mehrere Beispiele für Kooperationen mit ausländischen Firmen, zum Beispiel bei der Herstellung von Bussen, Elektromotoren oder Schokolade. Sie erwähnte auch die sich erfolgreich entwickelnden Geschäftsbeziehungen mit dem tschechischen Traktorhersteller Zetor oder der Nahrungsmittelfirma Hamé. Das Seminar bestätigte die Schwerpunkte Gründung gemeinsamer Unternehmen und Druck hin zur Verlagerung von Produktionen nach Russland. 

Viele der Teilnehmer, einschließlich des Botschafters der Russischen Föderation in der Tschechischen Republik Alexander Wladimirovitsch Zmejewski und des tschechischen Ministers für Industrie und Handel Jiří Havlíček, äußersten sich positiv zur Wiederaufnahme der Aktivitäten der Tschechisch-russischen Regierungskommission, die im Mai dieses Jahres in Moskau zusammentrat. „Es freut mich, dass die Kommission wieder jedes Jahr zusammenkommen wird und wir den Dialog nächstes Jahr in Prag werden fortführen können“, bestätigte Minister Havlíček, der sich am Morgen mit den Vertretern russischer Regionen zum traditionellen Frühstück vor dem eigentlichen Businesstag getroffen hatte.

 „Es freut mich, dass eine Reihe bedeutender Gäste aus beiden Ländern die Einladung zum Businesstag angenommen hat. In den zwanzig Jahren, seit es die Kammer gibt, hat sich auf dem Markt vieles geändert. Was sich aber nicht ändert, ist unser Ziel – Förderung von Unternehmen bei ihren Aktivitäten in Russland“, sagte unter anderem Jiří Demiš, Vorstandsvorsitzender der Kammer für Wirtschaftsbeziehungen zur GUS. Er erinnerte auch an die Bedeutung von Unternehmermissionen, die eine der Schlüsselaktivitäten der Kammer darstellen. Nach Russland fanden dieses Jahr bereits drei statt – eine unter der Schirmherrschaft des Landwirtschaftsministeriums, zwei in Zusammenarbeit mit dem Industrie- und Handelsministerium. „Mitte Oktober findet eine Unternehmermission in die sibirischen Städte Tjumen und Omsk statt, und für November wird ein offizieller Besuch des Präsidenten Miloš Zeman in Russland erwartet, der auch von einer Unternehmermission begleitet werden soll. Bereits jetzt besteht großes Interesse an einer Teilnahme“, so Jiří Demiš.

„Jeder Besuch eines Staatsoberhaupts eröffnet eine neue Etappe der bilateralen Beziehungen. Ich bin überzeugt, dass dies auch diesmal der Fall sein wird“, bestätigte beim Treffen Miloslav Stašek, stellvertretender Außenminister der Tschechischen Republik, und erinnerte daran, dass Russland für die Tschechische Republik der elftwichtigste Handelspartner ist und unter den Ländern außerhalb der EU sogar Rang 2 einnimmt. Außerdem erwähnte er, dass Tschechien in Russland historisch einen sehr guten Ruf genieße. „Dies wird jedoch nicht ewig anhalten. Bestehende Kontakte dürfen nicht verloren gehen“, ergänzte Stašek.

Datum: 10.10.2017 16:15:00

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