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Hinter der Halle Z sind Häcksler, Zerkleinerer sowie Maschinen für den Umgang mit Schüttholzmaterial zu sehen

 

Die Fachmesse BIOMASSE stellt eine große Menge an Maschinen für die Verarbeitung von Holzmasse vor. Konkrete Informationen zu Inhalten der BIOMASSE und ihres Rahmenprogramms vermittelte uns Hr. Stanislav Václavek, Fachmann für Biomasse und Direktor der Firma DŘEVO-PRODUKT SV.

Teil der Fachmesse BIOMASSE sind erneut auch praktische Vorführungen von Technologien zur Verarbeitung von Biomasse. Was konkret wird hinter der Halle Z zu sehen sein?
Praktische Vorführungen unter freiem Himmel hinter der Halle Z finden die Messebesucher in noch größerem Umfang als im Jahr 2012. Dieses Jahr beteiligen sich mindestens zehn Firmen, führende Hersteller von Häckslern, Zerkleinerern sowie Technik zum Verladen und sortieren von Schüttholzmaterial. Für jene, die einen Ankauf einer solchen Maschine erwägen, stellt die hohe Konzentration an Vertretern führender Marken gewiss einen besonderen Anziehungspunkt dar. Laien ahnen meistens gar nicht, dass „soetwas“ „etwas zum Heizen“ produziert. Und dass „soetwas“ zum Beispiel ein Häcksler ist, der pro Stunde 24 Tonnen von „etwas zum Heizen“ zu produzieren im Stande ist. Und dieses „etwas zum Heizen“ sind dann Häcksel – der preisgünstigste Brennstoff auf dem Markt. Es ist einfach super, dass die Messebesucher etwas zu sehen bekommen, mit dem sie normalerweise nicht in Kontakt kommen.

Die Ausstellerstände sind dieses Jahr an einen Ort, in die Halle Z zusammengefasst, zusammen mit der Jagdmesse Silva Regina. Was meinen Sie, ist diese Verbindung günstig?
Bestimmt ist das in Ordnung. Die Aussteller aus der Biomasse-Branche decken natürlich mehrere Bereiche ab, nicht nur die Forstwirtschaft. Man muss jedoch sagen, dass die Forstwirtschaft zusammen mit der Landwirtschaft mit dem Thema Nutzung von Biomasse zur Energiegewinnung am engsten verbunden sind. Viele Landwirte sind zugleich Förster (und kümmern sich um ihre Wälder) oder Jäger. So werden sich auch die mit landwirtschaftlicher Biomasse verbundenen Ausstellerstände hier sozusagen „heimisch fühlen“. Diese Anordnung ist gewiss von Vorteil.

Ein weiterer bedeutender Teil der Ausstellung ist das Vortragsforum. Auf welche Themen werden sich die Redner im Bereich Nutzung von Forst-Biomasse konzentrieren?
Als Vortragsthemen wählen wir stets solche, bei denen wir spüren, dass sie aktuell gefragt sind. Die tragenden Themen dieses Jahres lauten „Nutzung der Energie von Holzmasse“, „Biogas“, „Bio-Kraftstoffe“ und „Material-, Nährstoff- und Energiekreislauf“.

Ich persönlich bereite Vorträge zum Thema Nutzung der Energie von Holzmasse vor. Hier möchte ich aufs Herzlichste all jene einladen, die sich für die Themen „Förderungsreste im Wald“, „Brennholz“, „Holz- und Pflanzenpellets“, „Holz-,- Pellet- und Häckselkessel“, „Ökonomie der Holzheizung“, „Maschinen zum Produzieren von Häckseln, Scheiten“, „Schnell wachsende Holzarten“ usw. interessieren. Das Vortragsprogramm wird in den Webseiten der Messe Brünn veröffentlicht.

Ziel der Vorträge ist, Informationen über Biomasse breiter unter die Leute zu bringen. Als Beispiel können Infos über Häcksel dienen. Die Leute sind der Überzeugung, dass wenn jemand mit Häckseln heizt, der „Haufen“ davon benötigt, und hier entsteht schon eine negative Barriere. Wenn jemand allerdings erfährt, dass ein Kessel von 70 kW Leistung pro Saison nur 30 Tonnen Häcksel verbraucht, ist er überrascht, wie klein diese Menge ist, und kann sie sich bereits vorstellen (ungehäckselt stellt sie eine bis zwei LKW-Ladungen Holz dar).

Ihr Bereich ist Forst-Biomasse. Wie sehen Sie das Potenzial zur Nutzung nachwachsender Ressourcen aus Wäldern im tschechischen Umfeld? (Wir sind am Anfang, erwartet uns eine mächtige Entwicklung der Nutzung dieser Quelle oder eher nur ein geringer Anstieg?)
Heutzutage wird Biomasse aus Wäldern genutzt, ich sehe jedoch noch große Reserven für weitere Entwicklungen. Es ist wichtig zu verstehen, dass alle heutigen Brennstoffe einen Energiemix bilden und jeder davon seine Positiva und Negativa hat. Dementsprechend sollten sie von der Gesellschaft eingesetzt werden.

Ich bin Optimist und überzeugt, dass sich alles letztendlich so einpendelt, dass es seine Logik hat. Im tschechischen Umfeld wurde mit Forst-Biomasse schon vieles ausprobiert, so dass es nicht richtig wäre zu behaupten, dass wir am Anfang ständen. Nichtsdestoweniger entwickeln sich die Dinge, und die Biomasse kehrt mehr und mehr zu ihrem regionalen Ausgangspunkt zurück. Die Natur hat sie über unser ganzes Territorium verteilt, damit die Leute in den Regionen sie vernünftig nutzen können. Fossile Brennstoffe wie Kohle, Erdöl und Erdgas sind nicht so verteilt wie Biomasse, und wir sind gezwungen, sie an die Einsatzorte zu transportieren. Es ist doch unsinnig, etwas, was „am Einsatzort“ vorhanden ist (Biomasse), irgendwo anders hin zu befördern. Aus wirtschaftlicher Sicht wird der Brennstoff so mit Mehrkosten belastet. In der Forstwirtschaft gilt diese Philosophie um so mehr, da wird mit jeder Krone gerechnet. Biomasse aus Wäldern gibt den Leuten zudem Arbeit, es ist ein Rohstoff (Brennstoff), den wir nicht aus dem Ausland importieren müssen. Zugleich ist es der preiswerteste Brennstoff auf dem Markt, und Technologien zum Gewinnen von Energie daraus sind vorhanden. Natürlich ist zu ergänzen, dass ihre Menge Grenzen hat.

Wer ist der größte Verbraucher von Forst-Biomasse, bzw. wird es sein? Haushalte, die sich einen Biomassekessel anschaffen, oder eher Gemeinden und Regionen?
Sowohl Haushalte als auch Gemeinden und Regionen sind Verbraucher von Forst-Biomasse. Als Einsatzbeispiel kann gesagt werden, dass Haushalte bedeutende Verbraucher von Brennholz sind, größere Kesselanlagen wiederum Häcksel verwenden. Auch weitet sich das Heizen mit Holzpellets aus, da sehe ich das Haupteinsatzgebiet in Haushalten. Viele Heizungen in Haushalten werden manuell beschickt, größere Kesselanlagen benötigen vollautomatische Kessel.

Parralel mit

TECHAGRO
8.-12.4. 2018


SILVA REGINA
8.-12.4. 2018

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